Das Labyrinth in (m)einem Kopf
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Ein kleines Gedicht

Trotzdem

Weltertränkendes Leid, zerstörerische Dunkelheit

und die Schatten werden größer, tiefer, dunkler

- und wir sitzen hier...

in mein Herz schleicht sich das Gemüt,

welches schwer auf mir liegend, mich in die Tiefe stürzt.

Tausend Tode schien ich zu durchleben, 

tausend mal, weinend, schreiend, schien die Nacht

voll Dunkelheit, auf mich zu stürzen.

Wo find ich mein Halt?

- und wir sitzen hier...

möchte in deinen Augen etwas finden:

ein Geländer, ein Halt..

und sehe: es spiegelt sich in deinen Augen,

voll Güte, Liebe und Erfahrung

trotz des Schmerzes, 

es spiegelt sich ein "Trotzdem",

ein "trotz dem Leid, trotz der Dunkelheit!",

es spiegelt sich das Licht der Welt

in deinen Augen.

 

 

14.12.08 11:17


Die Würde des Menschen ist...

Die Bibel spricht von uns als Krönung der Schöpfung, als Ebenbild Gottes, was uns besonders macht, höher als alle anderen Tiere.

Doch sind wir das wirklich? Was macht uns höher, besser als die Tiere?

Etwa, dass wir Vorteile im Denken haben, dass wir uns fragen können, welchen Sinn dieses Leben hat?

Versteckt sich hinter dieser Maske, hinter dieser Maske, die uns zu etwas göttlichem macht, nicht ein Tier, nicht viel mehr zu respektieren als ein Schwein?

Aber Tiere bringen sich nicht gegenseitig sinnlos um! Und die Welt ist voller Wahnsinn wegen dieser Menschen - spürt man nicht, wie wahnsinnig wir Menschen eigentlich sind?? Was hat sich die Natur dabei gedacht, als sie diesen Menschen gebar?!

Wirft man einen Blick auf die Welt, sieht man nur Dunkelheit. Lichtmomente sind die Ausnahme. Die Schuld für diesen Wahnsinn liegt bei uns Menschen, die wir "Gottes Ebenbild" sind. Wir zerstören diese unschuldige Welt! Wir machen diese Erde zur Hölle - und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis wir uns selbst auslöschen, waren wir doch schon im Kalten Krieg oft so kurz davor. 

Was ist nun die Würde des Menschen??

 

29.11.08 00:08


Schreibblokade

Ich schreibe eigentlich gerne - Gedichte oder Kurzgeschichten, je nach Laune -, doch in letzter Zeit fehlt mir die Motivation und auch irgendwie die Ideen. Ab und zu fällt mir was ein, aber dann hab ich keine lust die Idee weiterzuspinnen, sie auszufüllen, weil ich irgendwie Angst hab, dass es schlecht wird.

Woran liegt das?? Die Frage stelle ich mir die ganze Zeit und ich kann sie mir einfach nicht beantworten...

Vielleicht hilft mir dieser Blog, dass ich langsam anfange mal wieder ein wenig kreativer zu werden.

Manchmal hab ich sogar das Gefühl, dass mein Kopf voll ist und ich einfach nicht alles ordnen kann...ich weiß, dass das komisch klingt. 

Ein Faktor ist bestimmt auch meine Melancholie, die einfach nur schlimm ist

 

Naja, ich hoffe, dass es bald wieder besser wird...

28.11.08 23:24


Der Schrei nach Wahrheit

"Was ist Wahrheit?", fragt Pilatus den Gottessohn, während er Jesus befragt.

Das ist nun 2000 Jahre her, wissen wir heute denn was Wahrheit ist? Können wir sie spüren?  Was ist der Unterschied zwischen Wahrheit und Lüge?

Fragen, um die sich die Menschheit dreht.

Doch sicher ist: man will die Wahrheit, man lässt sich nicht gerne belügen. Seit Jahrhunderten suchen die Menschen nach einer absoluten, metaphysischen Wahrheit. Aber warum können wir uns nicht damit zufrieden geben, was wir sehen, warum brauchen wir mehr? Geht uns ein metaphysisches Prinzip überhaupt an?

"Sometimes the truth isn't enough. Sometimes people deserve more.", sagt Batman in einem meiner Lieblingsfilmen The Dark Knight, wenn der Bösewicht zwar besiegt wurde, das Ende aber trotzdem verstörend ist, da die Ahnung des Sieges des Bösen bleibt.

Sind unsere Ansichten der Welt, unsere Wervorstellungen, unsere Religion nicht nur Lügen, Verzauberungen einer kalten Welt? Bleibt,  wenn man die Masken, die wir ihr aufsetzten, runterreißt, nicht nur diese tote, sinnlose Erde übrig, auf die wir geworfen wurden, verdammt zu existieren?

 "Sometimes the people deserve to have their faith rewarded.", heißt es weiter von dem dunkeln Ritter, etwas pathetisch.

Vergessen wir gerne den Wert der Wahrheit, damit wir uns gut fühlen, damit wir keine Angst zu haben brauchen, damit unser "Glaube belohnt wird"? Nehmen wir den Verlust der Wahrheit in Kauf, um nicht in Verzweiflung zu enden, im Zweifel an alles?

 "Was ist schon Wahrheit?", fragte Pilatus den Christus und bekam keine Antwort. Wollte Pilatus wirklich die Antwort wissen, hätte er die Wahrheit ertragen? Oder ist die Frage nach der absoluten Wahrheit nicht eine Frage, die, nachdem wir die Antwort gehört haben, wir uns wünschen, dass wir die Frage niemals gestellt hätten?

28.11.08 18:14





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